Banchory

Lorna, Countess Howe (Qintin Dick)

Sie gehört zweifellos zu den großen Persönlichkeiten des Englischen Labrador Retriever Clubs. Fremdeinschätzung, Taten und eigene Äußerungen stimmen bei ihr in schöner Harmonie überein.

Ihre Liebe, ja Hingabe, an die Labrador Retriever , ein klare Linie und ausgeprägte Willenskraft kennzeichnen ihren Beitrag zur Entwicklung der Rasse und des Clubs.

Lorna, Countess Howe (1923)
Lorna, Countess Howe
Quelle: Festschrift des LRC 1991, S.29

Banchory Corrie, Banchory Choice und Dual CH. Banchory Bolo

“She was a Lady, a real Lady”

… das war die spontane Charakterisierung einer der Persönlichkeiten, die mit Countess Howe noch zusammen gearbeitet hatten, und die die Verfasserin persönlich befragen durfte.

Lorna, Countess Howe gehörte zu den Gründungsmitgliedern des 1916 gegründeten LRC. Sie war von der Gründung an bis zu ihrem Tod Geschäftsführerin und Schatzmeisterin des Clubs. Nach dem Tod von Lord Knutsford übernahm sie zusätzlich das Amt der 1. Vorsitzenden, das sie ebenfalls bis 1960 innehatte.

Fähigkeiten

Betrachtet man diese einzigartige Clubkarriere, stellt sich die Frage nach den Qualitäten und Fähigkeiten, die diese ermöglichten.

Lorna, Countess Howe war die treibende Kraft in der Entwicklung der Rasse. Sie war es, die den Rassestandard mit formulierte. Ihre Liebe zur Rasse entdeckte sie mit ihrem ersten Labrador 1913. In den folgenden Jahrzehnten waren einige der bedeutendsten Hunde der Rasse in ihrem Besitz, deren Namen dem Kenner der Geschichte des Labradors in den Ohren klingen:

Einige ihrer Hunde
Dual CH. Banchory BoloDual CH Banchory PainterDual CH Banchory Sunspeck
Dual CH Bramshaw BobCH Banchory DaniloBolo’s Trust
Banchory TruemanCH British JusticeCH Ingleston Ben
F.T. CH. Balmuto JockOrchardton Donald CH Cheverells Ben of Banchory
Gemälde von Ward Binks: Dual CH Banchory Bolo Quelle: Wolters, a.a.O. S.63
Gründe für den Erfolg

Der Erfolg des Banchory Kennels war sicherlich darin begründet, dass Lorna Countess Howe in der Lage war, das Potential auch des jungen Hundes mit einem Blick treffsicher wahrzunehmen. Darüberhinaus hatte sie die Fähigkeit, den jungen heranwachsenden Hund entsprechend zu formen und auszubilden. Je differenzierter und einfühlsamer die Methode.

Das brachte ihr, wie sie selbst in ihrem Buch “The Labrador Retriever” darlegt, ihr über alles geliebter Banchory Bolo bei. Die Sprache des Buches verrät einen Menschen, der nicht nur von den eigenen Vorstellungen ausgeht, sondern den verschiedenen Hunden die Art des Übens ablauscht, die gerade bei ihm zum Erfolg führt.

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